In drei Schritten zur Treibhausgasneutralität

Die STIHL Klimastrategie legt die Leitplanken für das kurz-, mittel- und langfristige Handeln in Sachen Klimaschutz fest. Denn nur mit einem durchdachten Plan wird es uns gelingen, unser ehrgeiziges Ziel zu erreichen: als STIHL Gruppe weltweit keinen CO2-Fußabdruck mehr zu hinterlassen.

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STIHL übernimmt Verantwortung für den Klimaschutz und gestaltet ihn aktiv mit. Wir bekennen uns zum Pariser Klimaabkommen und dem 1,5-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung. Dabei gilt für uns der Grundsatz: Emissionen reduzieren geht vor Kompensieren. Für die Scope-1- und Scope-2-Emissionen leistet STIHL bereits seit 2021 jährlich durch Investitionen in Aufforstungsmaßnahmen und den Kauf von Gold-Standard-Zertifikaten einen finanziellen Beitrag zum Klimaschutz.

Unsere Klimaziele:

  • Scope 1 und 2: Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 68,43 % bis 2034 (Basisjahr 2021)

  • Scope 3: Reduktion um 35 % bis 2034 (Basisjahr 2022)

Unsere Klimaziele (Near-Term Targets) sind SBTi-validiert: Target dashboard - Science Based Targets Initiative

Wo fallen unsere Emissionen an?

  • Scope 1 umfasst direkte Emissionen, die bei STIHL vor allem durch die Verbrennung von Heizöl und Erdgas für die Gebäudebeheizung sowie in Fertigung, Montage und Entwicklung entstehen. Hinzu kommen Kraftstoffe für Einstellprozesse, unseren Fuhrpark und Kältemittelverluste.

  • Scope 2 beinhaltet indirekte Emissionen aus unserem Strom- und Fernwärmebezug. 

  • Scope 3 umfasst Emissionen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette aus Geschäftsreisen, Waren und Dienstleistungen, Abfall und Logistik, Anfahrt unserer Beschäftigten, Brennstoffgewinnung und -transport. In der nachgelagerten Wertschöpfungskette resultieren die Emissionen aus der Nutzung unserer Produkte, deren Verwertung, Verpackungen und Vertriebslogistik.

Unser Weg zum positiven Klimabeitrag

Um unsere Ziele zu erreichen, haben wir konkrete Maßnahmen zur Reduktion unserer Treibhausgasemissionen definiert. 

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Saubere Energie

Seit Januar 2021 beziehen die deutschen STIHL Standorte ausschließlich Strom aus regenerativer Erzeugung. Bei einem durchschnittlichen jährlichen Strombezug in Deutschland von rund 67.500 MWh können wir mit dem Bezug von Grünstrom unsere energiebedingten CO2-Emissionen in Scope 2 in Deutschland um rund 63 Prozent reduzieren. 

Inzwischen sind auch alle STIHL Produktionsgesellschaften sowie die meisten Vertriebsgesellschaften auf Grünstrombezug umgestellt. Durch den Einsatz von erneuerbaren Energien können wir unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und gleichzeitig Treibhausgasemissionen signifikant reduzieren. 

Zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks setzt STIHL auch auf regenerative Eigenstromerzeugung. 

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De-Fossilisierung

STIHL hat sich intern das Ziel gesetzt, bis 2030 den Einsatz fossiler Energieträger um 40 Prozent gegenüber 2019 zu senken. Dies steht auch im Einklang mit den von der SBTi validierten Zielen in Scope 1. Fossile Energieträger, die bei STIHL zum Einsatz kommen, sind in erster Linie Erdgas, aber auch Kraftstoffe. Mit bereits über 100 geplanten Einzelmaßnahmen, die unter anderem technologische Neuerungen wie eine optimierte Nutzung der Prozesswärme umfassen, sollen rund 80 Prozent der angestrebten Reduktion umgesetzt werden. 

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Energieeffizienz

Darüber hinaus wollen wir unseren Energieverbrauch insgesamt reduzieren und damit unsere Energieintensität weiter verbessern. Schon seit Langem verfolgen wir in der Produktion einen möglichst ressourcenschonenden Ansatz. Effizienter Metarialeinsatz, die sparsame Nutzung von Wasser Strom und Wärme sowie eine zukunftsweisende Gebäude- und Flächenplanung gehören zu den Grundpfeilern. Viele unserer Produktionsgesellschaften sind nach dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 zertifiziert. Die seit 2013 im STIHL Stammhaus bestehende ISO‑50001‑Zertifizierung für Energiemanagementsysteme soll künftig auf alle Produktionsgesellschaften der STIHL Gruppe ausgeweitet werden.  

Mit unseren kontinuierlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sparen wir schon seit Langem Energie ein – trotz höherer Produktionsmengen. Im Fokus stehen dabei die Umsetzung neuer Technologien, wie die optimierte Prozesswärmenutzung und -verteilung sowie Energiesteuerung und -verteilung, aber auch Energiespeicher, Erneuerung und Optimierung unserer Verteilnetze für Energie, energieeffiziente Antriebe und verbrauchsarme Beleuchtungsanlagen. 

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