Mit Anfang 2026 hat Ralph Schmid die Geschäftsführung von STIHL Tirol übernommen – in einer Phase, die von Veränderungen, aber auch von Chancen geprägt ist. Der gebürtige Deutsche bringt internationale Industrieerfahrung mit und verbindet einen klar strukturierten Führungsansatz mit einem starken Fokus auf den Standort und die Menschen dahinter.
Sein Zugang ist pragmatisch: verstehen, einordnen, entscheiden. Statt schneller Maßnahmen setzt er zunächst darauf, Strukturen, Abläufe und Zusammenarbeit genau kennenzulernen – und gemeinsam mit dem Team eine klare Richtung zu entwickeln. Denn für Schmid ist entscheidend, dass Entwicklung nicht von oben verordnet wird, sondern im Unternehmen getragen wird.
Im Mittelpunkt steht für ihn die Frage, wie sich STIHL Tirol als moderner, leistungsfähiger Industriestandort weiterentwickeln kann – technologisch, organisatorisch und kulturell. Dabei geht es nicht nur um Effizienz, sondern auch um Verlässlichkeit, Orientierung und Perspektiven für die Mitarbeitenden.
Wie haben Sie die ersten Monate bei STIHL Tirol erlebt – und was ist Ihnen dabei besonders aufgefallen?
Ich habe die ersten Monate vor allem genutzt, um zuzuhören und mir ein gutes Bild vom Standort zu machen. Mir war wichtig, die Abläufe, die Produkte und die Zusammenarbeit wirklich zu verstehen. Was mir dabei besonders aufgefallen ist: das hohe Engagement und die fachliche Kompetenz im Unternehmen. Darauf kann man gut aufbauen.
Wofür steht STIHL Tirol aus Ihrer Sicht – und was macht den Standort besonders?
Für mich steht STIHL Tirol klar für Qualität und Verlässlichkeit – kombiniert mit einer starken technologischen Kompetenz im Bereich der Gartengeräte. Besonders ist die Verbindung aus internationaler Einbindung in die STIHL Gruppe und gleichzeitig einer klaren regionalen Verankerung. Diese Kombination ist eine echte Stärke.
Was ist Ihnen persönlich in Ihrer Rolle als Geschäftsführer besonders wichtig?
Mir ist wichtig, Klarheit zu schaffen – sowohl in der Ausrichtung als auch im täglichen Arbeiten. Das heißt: Ziele verständlich formulieren, Entscheidungen nachvollziehbar machen und Verantwortung dort verankern, wo die Kompetenz liegt. Gleichzeitig geht es darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen gute Zusammenarbeit möglich ist und Ergebnisse entstehen.
Wo haben Sie in den ersten Monaten konkret angesetzt – was wollten Sie schnell verstehen oder klären?
Ein zentraler Punkt war für mich, die Schnittstellen im Unternehmen besser zu verstehen – also dort, wo Bereiche zusammenarbeiten. Gerade hier entscheidet sich oft, wie effizient Abläufe sind. Gleichzeitig ging es darum, mehr Transparenz in Entscheidungswege und Prioritäten zu bringen. Das hilft, Orientierung zu geben und erleichtert die Zusammenarbeit im Alltag.
Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit im Unternehmen besonders wichtig?
Mir ist wichtig, dass wir offen und lösungsorientiert miteinander umgehen. Themen sollten klar angesprochen werden können – und gleichzeitig braucht es den Anspruch, Dinge auch wirklich umzusetzen. Entscheidend ist, dass wir manchmal rascher ins Tun kommen, alle an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen und gemeinsam vorankommen.
Zum Abschluss: Was macht für Sie persönlich einen richtig guten Arbeitstag aus?
Ein guter Arbeitstag ist für mich ein Tag, an dem wir gemeinsam etwas weitergebracht haben – sei es eine Entscheidung, eine Verbesserung im Ablauf oder ein gutes Gespräch im Team. Wenn man merkt, dass sich Dinge bewegen, ist das ein gutes Gefühl.